Es ist zwar noch nicht Winter (zumindest bei uns hier in der Ecke), aber trotzdem: Man(n) kann nicht früh genug damit anfangen. Und damit über die langen, dunklen, ungeliebten Monate erst gar keine Zweifel aufkommen, ist die Anmeldung ratzfatz unter Dach und Fach.

Und weil sich der Marathon mit knapp 500 Höhenmeter doch etwas profiliert gibt und man(n) – siehe oben – garnicht früh genug anfangen kann, haben wir die ersten Höhenmeter an den beiden letzten Sonntagen hinter uns gebracht.
Zunächst ein Trainingsauf auf die Kalmit, welcher die 500 Höhenmeter auf 8,2 km Streckenlänge komprimiert. Am 21. November findet dort der offizielle Kalmitlauf statt und das Training hat gezeigt, dass hier noch etwas „geübt“ werden sollte.
Am letzten Sonntag ein schöner Waldlauf mit ebenfalls einigen Höhenmetern. Start im Tal im nassen, kalten Nebel, oben „im Berg“ herrlicher Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein Hauch von „Indian Summer“. Beim Rückweg zurück in den Nebel wurde es dann mit jedem Schritt kälter und feuchter und am Ende hatte uns die „Suppe“ wieder verschluckt. Trotzdem ein schöner Lauf, der erste über-20er nach dem Marathon mit zwei sensationell schnellen Schluss-Kilometern.
Die Sommer-Laufsachen sind im Schrank inzwischen weit nach hinten gerutscht, aber trotzdem werden die richtig dicken Winterklamotten noch nicht angefasst. Knielange Hose, Kurzarmshirt und eine dünne Jacke. Mehr braucht es im Moment noch nicht, auch wenn es teilweise schon stramm auf den Gefrierpunkt zugeht. Das bringt mir zwar immer wieder erstaunte Blicke einiger Mitläufer (vor allem MitläuferInnen) ein, aber nach spätestens 10 Minuten sind die Hände warm und der Rest braucht dann auch nicht mehr lange. Ich mag die langen Hosen nicht und werde so lange wie möglich „wadenfrei“ laufen.
Ansonsten kommt alles langsam in Schwung. Die Wochenkilometer sind wieder bei 50 angelangt, es geht gut – bis auf einen sporadisch (dafür aber umso heftiger) auftreten Schmerz im Bereich des linken Fußgelenkes (mein „Umknicker“ im Frühsommer). Ich hoffe, das gibt sich …
Außer dem Kalmitlauf habe ich kurz entschlossen noch einen Halbmarathon beim Hasslocher Nikolauslauf am 5. Dezember ins Auge gefasst. Eine Woche später der erste Lauf der Winterlaufserie und wieder eine Woche später der Jahresabschluss beim „Südpfalzcross“-Matschlauf in Rülzheim. Es ist also dafür gesorgt, dass über Winter nichts einrostet, zumal wir dann ja auch schon wieder langsam auf „Länge“ kommen müssen. Der April ist schneller da, als man denkt …

Gibt es bei diesem Wetter ein schöneres Plätzchen als eine warme Heizung? Rosa sagt: NEIN – das kann es garnicht geben. War sie den Sommer über kaum zuhause zu sehen (außer kurz zum Fressen und Maus-abliefern), ist sie derzeit wie ein „babbich Gutsel“ und braucht viel Wärme, Körperkontakt und Streicheleinheiten.
Katze müsste man sein …

