“48 Stunden Winter” sagte gestern ein Wetterfrosch voraus. Hmmm. Und das vier Tage nach dem meteorologischen Frühlingsanfang. Na gut – das halten wir jetzt auch noch aus. Geschneit hat es bisher noch nicht, aber es ist doch nochmal recht kalt geworden.
Gerade vor kurzem kam mir in den Sinn, dass in diesem Möchtegern-Winter kein einziger Lauf wegen Schnee oder Eis ausgefallen war. Frisch gefallener Schnee ist ja kein Problem, aber angetauter und dann wieder gefrorener Schnee gibt Eis und darauf wieder eine feine Schneeschicht ist etwas feines. So schön heimtückisch. Aber: diesen Winter nicht. Gut so.
Hat der Klimawandel etwa auch Vorteile?
Ach – ich weiß nicht. Es ist immer öfters zu hören/lesen von irgendwelchen exotischen Pflanzen und Tieren, die langsam aus dem Süden bei uns einwandern und dabei die einheimische – und bisher bekannte – Tier- und Pflanzenwelt stören bzw. verändern. Ich glaube nicht, dass mir das gefällt. Andererseits: in unserem Garten gedeiht eine Feige so prächtig, dass wir die vielen Früchte garnicht alleine essen können und eine Kiwi überwintert völlig problemlos und ungeschützt. Auch das sind nicht unbedingt typisch einheimische Pflanzen.
So oder so – wir werden damit leben müssen.