… lange Lauf. Das war er. 32,81 km in 3:23:52 Std.
Pünktlich am Ostersonntag ist er dann also endlich auch in der „warmen“ Vorderpfalz angekommen: der Winter. Toll. Alles weiß da draußen und es schneite lustig vor sich hin. Aber das Staunen war bald verdrängt. Gelaufen wird! Jawoll – noch ein langer Lauf fehlt. 30 km – mindestens – sollten es sein. Los gings bei inzwischen nur noch leichtem Schneefall. Zum Glück hatte ich die „ganz dünne“ Jacke gegen eine nur „dünne“ getauscht. Da hätte es gern noch etwas „dicker“ sein dürfen, ebenso an den Beinen, wie sich später zeigen sollte.
Der Lauf an sich war im großen und ganzen ok. Eine Rundreise war geplant. Wechselnde Richtungen, betont langsam begonnen, später ein wenig mit dem Tempo gespielt und die Kilometer abgespult. Was will man auch tun als Alleinunterhalter, der ich heute war. Es war sonst kaum jemand unterwegs außer einigen dick eingepackten „Gassi-Gehern“.
Irgendwann stellte ich dann fest, dass der Schnee schon wieder geschmolzen war, es kam aber immer wieder ein feines Schnee-Griesel vom Himmel. Immerhin besser als Regen. Was heute richtig viele „Körner“ kostete, war der – nicht sonderlich starke – aber ständig anwesende eiskalte Nordwind, der mir durchgehend das Gefühl gab, ausgekühlt zu sein. Da hätte ich mir dann doch eine etwas dickere Kleidung gewünscht. Ich musste öfters das Tempo etwas anziehen, um schneller aus dem Wind zu kommen und genug Wärme zu produzieren. Was mir aufgefallen ist: getrunken habe ich heute extrem wenig. Die Getränke waren zu kalt und ich musste mich fast zwingen, regelmäßig einige Schlucke zu nehmen. Ich hatte allerdings auch nicht heftig geschwitzt. Trotzdem muss ich darauf achten.
Die Kilometer 28 und 29 waren sehr zäh und schwierig (vielleicht wartete dort der „Hammermann“?) und nach dem dreißiger-Alarm des Forerunner hatte ich die Reststrecke kurz hochgerechnet und wäre „nur“ bis etwa 30,5 km gekommen. Weil die Beine inzwischen wieder besser liefen, schaffte ich es tatsächlich, 200 m vor der Haustür nochmal abzudrehen und noch eine Schleife mit knapp über 2 km dranzuhängen. YES!
Zufrieden? Ja!
Zufriedene Mienen danken es Ihnen – Kknnst du auch – das macht den wahren Läufer aus, unter widrigen Bedingungen sein Ding durch zu ziehen, wie war das noch mit dem “ bei schönem Wetter kann……. „, genau.
Tja, hätten wir es es früher gewusst, hier war strahlender Sonnenschein – den ganzen Ostersonntag lang, den wir auch für einen längeren Lauf nutzten, wir hätten den Anlass genutzt, Dir unsere schöne Gegend mit herrlichstem Wetter – zugegebenermaßen frisch, nur 3 Grad, zu zeigen.
Jetzt kann er kommen der Marathon – Hammermann bleibt zu Hause, gell !
Schön, wenn es so gut läuft. Da wird der Marathon dir ja richtig Spass machen!