Am Freitag war Brückentag. Zwischen „frei“ und „frei“ baut man eine Brücke mit „frei“. Normalerweise arbeite ich an solchen Tagen gerne, denn selten ist es so ruhig und man kann ungestört seine Arbeit verrichten, weil Gott und die Welt ganz wild auf Brückentage sind.
Gestern war es anders, da wollte ich auch mal eine Brücke und was macht man an solchen Tagen? Na klar – man packt sie so voll mit Erledigungen, Terminen, Besorgungen und Dingen, die mal schon immer mal machen wollte, dass ein erfolgreiches Abarbeiten all dieser Vorhaben von vorneherein unmöglich ist.
Eines blieb gleich als erstes auf der Strecke, nämlich der geplante Morgenlauf. Trotz des vorherigen faulen Feiertags doch noch müde, schwere Beine und überhaupt: was soll ich am freien Tag um 6:00 Uhr aufstehen? Schließlich hab’ ich noch den ganzen Tag vor mir …
Bis die ersten Erledigungen dann getan sind, ist der Vormittag locker vorbei und man beginnt schon mal einzuteilen: wichtig, nicht so wichtig, kann wegfallen. Aha – wie erwähnt: die Brücke ist zu kurz für die lange Liste der „to do’s“. Auf jeden Fall ganz wichtig: Laufen! Die Beine wollen bewegt werden. Sehen, ob vom schnellen Halbmarathon etwas hängen geblieben ist. Ob das Ziehen in rechter Wade und Oberschenkel beim Laufen wieder kommt?
Also als nächstes: Laufen. Inzwischen ist es 13:00 Uhr und warm. Aber allzuweit soll der heutige Lauf nicht werden und anstrengend schon garnicht. Also einige kräftige Schlucke „vorgetankt“ und in leichtester Laufkleidung auf den Weg gemacht. Keine Schmerzen in der Wade oder sonstwo. Die Beine werden während des Laufens spürbar locker. Gut so. Aber immer wieder muss ich mein Tempo korrigieren. Zu schnell für einen Regenerationslauf. Am Ende war es die Standardrunde mit 10,4 km, einigermaßen locker, aber insgesamt zu schnell.
Keine Beschwerden. Dann kann es ja weitergehen …
Dieses „zu schnell“ verfolgt mich auch immer. Nicht, dass ich schnell wäre – das nicht. Aber für meine Verhältnisse laufe ich „längere“ Läufe oder das was ansonsten langsam sein soll zu schnell. Und ja, das mit den Brückentagen ist so ne Sache, nicht wahr?
Schön, Gerhard, gute Nachrichten – kein Schmerz, kein Pein, es läuft wieder.
Was die Brückentage betrifft, in meiner Heimatstadt in der Pfalz war ab Donnerstag das Stroh-Hut-Fest. Kennst du das ? Da habe ich früher oft meine Brückentage verbracht, bin aber natüüüüüüüüüüürlich dann gelaufen.
Hört sich gut an bei dir, das wird sicherlich ein gutes Jahr !
Gruß nach “ unten “ , die Sonne scheint immer noch !
@Anja – ja, genauso ist das. Nicht wirklich schnell, aber doch ZU schnell. Aber daas kriegen wir auch noch in den Griff. Vielleicht.
@Margitta: Ja, das Strohhutfest kenne ich vom „Hörensagen“. Dort war ich noch nicht. Und Achtung: die nächsten Tage sollen wir (hier unten) deutlich über 30 °C bekommen. Wir könnten also – bei Bedarf – gerne was abgeben …
Gerhard

die 30 Grad kannst du ruhig behalten, rate mal, warum ich gerne hierher gezogen bin
Na, kommst du drauf
Strohhutfest – ein Trink- und Fress-Fest, hoch die Tassen, und das 4 Tage lang – na denn PROST !