Gähhhhhhhhn – hach, Sonntag.
Nein halt – nicht nur Sonntag. Pfingstsonntag!
Aha. Und was bedeutet das? Für mich nicht mehr als einen lauffreien Tag. Mit allen Vor- und Nachteilen, die da wären:
Vorteil: Man kann so lange schlafen wie man möchte.
Nachteil: Man kann so lange schlafen wie man möchte.
Da ich bei solchen (seltenen) Gelegenheiten auch mal den inneren Schweinehund galoppieren lasse, kommt es durchaus vor dass ich länger in den Federn rumlümmele als es nötig wäre. Das Resultat davon ist, dass ich mich wieder müde schlafe. Ja – ist so. Träge, unausgeschlafen(!), schlurfend, langsam – so beginnt der Tag. Bloß keine Hektik – hoffentlich spricht mich niemand an … SPRICH MICH BLOSS KEINER AN! Mit dem Frühstück werde ich langsam wach, aber danach könnte ich mich ein wenig hinlegen …
Kein Lauf heute, denn morgen ist Halbmarathon. Außerdem hat diese Woche wieder der Ernst des Lauftrainings begonnen. Naja – nicht sooooo ernst, aber ernsthafter als die bisherige Lauferei seit dem Winter. Auf jeden Fall mit einem deutlich erhöhten Grundtempo und knackigen Tempoeinheiten. Daran muss man sich nach dem Herumgeschlurfe der letzten Monate erst mal gewöhnen. Außerdem habe ich gestern drei Stunden Holzzaun gestrichen. Anstrengend sowas! Entsprechend haben die Beine heute so gar keine Lust, etwas zu tun. Wir belassen es auch mit einem kleinen Spaziergang zum Fest im Nachbardorf. Viel los dort, die Höfe voll, Schlangen überall an den Essen- und Getränkeausgaben. Wer redet da von Krise? Wir gönnen uns ein leckeres Eis aus der Hand und schlendern nach Hause (wo der Erdbeerkuchen wartet).
Südpfalzlauf in Rülzheim: „Back to the roots“. An Pfingstmontag vor vier Jahren lief ich dort meinen ersten Halbmarathon. Im direkten Durchmarsch von „0 auf 42″. Anfang März der erste 10er, und am 16. Mai den „halben“. Im Rückblick ein kleines Wunder, dass Knochen, Muskeln, Sehnen usw. das alles so klaglos überstanden haben. 2:06 Stunden benötigte ich damals. Immerhin schon ein km-Schnitt unter 6 Minuten (wenn auch knapp).
Und morgen? Hmmm – mal sehen, was geht. Ich werde wohl eine Kollegin unterstützend begleiten, die nach längeren Laufpausen mal wieder unter zwei Stunden laufen möchte. Ob das allerdings 1:59 oder 1:50 werden, hängt von unser beider Tagesform ab (vielleicht läuft sie mir ja auch einfach davon?). Zumal nächste Woche am Mittwoch (10. Juni) beim „Gäulauf“ der nächste Halbmarathon ansteht. Dort war ich letztes Jahr überraschend und unverhofft Bestzeit gelaufen. Eine flache, schnelle Strecke, wenn nicht gerade die Sonne vom Himmel brutzelt. Diese Strecke geht nämlich – im Gegensatz zum morgigen Waldlauf – in großen Teilen durch unbeschattete Felder und Wiesen. Letztes Jahr war relativ kühl, bewölkt und allerbestes Laufwetter.
Ich habe allerdings keinerlei Druck auf evtl. Bestzeiten. Zumal ich bisher wirklich wenig fürs Tempo getan habe. Wenns läuft – ok, wenn nicht – auch ok. Die Fete hinterher werden wir auf jeden Fall geniessen und am folgenden Tag ist ja dann der vorerst letzte Feiertag.
Da wird aber nicht so lange im Bett rumgelegen!
Lange „ausschlafen“ ist für mich auch absolut gar nichts. Es ist auch bewiesen, dass ein zu lange Schlaf sich durchaus negativ auswirken kann. Von daher solltest du morgen brav früh aufstehen
Wünsche dir alles Gute für den Lauf! Und schön genießen.
@Hannes:
Danke für die guten Wünsche. Nachdem der Lauf um 9:20 startet und ich immer früh am Veranstaltungsort bin, fällt das Ausschlafen morgen definitiv aus.
Sonntage beginnen bei mir in der Regel so wie Dein heutiger … gelaufen wird dann eben erst nachmittags
Dir, nein Euch morgen viel Spaß und das Ihr zufrieden im Ziel stehen werdet und weißt du was? Mich freut es unheimlich diesen Satz Außerdem hat diese Woche wieder der Ernst des Lauftrainings begonnen. von Dir zu lesen – ich glaub Dir tun Ziele unheimlich gut
Das müde schlafen kenn ich auch – Gott sei Dank passiert es mir eher selten. Früh aus den Federn und früh auf die Beine. Trotzdem sollte mich auch dann keiner ansprechen.
)
Wünsche Dir heute viel Erfolg!
Lange Schlafen? Was ist das?
Ich bin diese Woche seit langem mal wieder erst um 7:30Uhr aufgestanden. Aber da hatte ich vor lauter Schmerzen die ganze Nacht nicht richtig geschlafen.
Aber so richtig wach werde ich da den ganzen Tag nicht. Empfehlenswert ist Morgens früh aufstehen und dafür ein Mittagsschläfchen einlegen.
Ich wünsche Dir einen Lauf mit Freude. Und wenn die Zeit passt , ist´s auch nicht schlimm. Hauptsache Du hast Spaß!
@pienznäschen:
Sonntag-Nachmittag laufen geht bei mir garnicht. Sonntags wird morgens gelaufen – das war schon immer so bei mir.
Ziele: ja, die brauche ich.
@Anja:
Da snd wir uns ja einig. Danke für die guten Wünsche.
@Gerd:
Dass Du Frühaufsteher bist, wundert mich nicht. Muss man ja wohl, wenn man den Arbeitsweg per Rad oder sogar zu Fuß zurücklegt.
Danke an alle für die guten Wünsche.