… abgehakt.
Nach dem Berg-/Waldlauf am letzten Wochenende ging es diesen Sonntag wieder in die entgegengesetzte Richtung zum Rhein hin. Schön flach, dafür etwas länger.
Als ich um 6:00 Uhr aus dem Fenster schaue, traue ich meinen Augen nicht. Es regnet schon wieder. Hat der letzte Sonntag nicht gereicht? Wer hat da seinen Teller wieder nicht leergegessen? Das-darf-doch-nicht-wahr-sein!
Start um 7:00 Uhr – und es regnet nicht mehr. Allgemeine Erleichterung. Aber was anziehen? Kurzarm mit Weste. Es ist windig. Das ist ja schon Herbstkleidung. Blöder Sommer …
Nach 6,5 km wartet der zweite Teil der Mannschaft und die Weste fliegt in den Kofferraum. Heißgelaufen. Inzwischen ist es deutlich wärmer. Doch nix mit Herbst. Mit neun(!) Läufer(Innen) geht es weiter Richtung Osten. Kurzweiliges, unspektakuläres „Kilometerfressen“. Das Tempo haben wir im Griff, alleine schon deshalb, weil bei neun Personen doch immer mal ein kurzer „technischer“ Stopp nötig ist und das Tempo entsprechend verlangsamt werden muss. Wir wollen ja niemanden verlieren.
Auf den letzten Metern zum Rheindamm kommt uns der Fluss schon fast entgegen. Voll bis zum Rand, an manchen Stellen schwappt es sogar schon über. Die Unwetter der letzten Tage machen sich bemerkbar. Drei Kilometer auf dem Rheindamm und schon geht es auf den Rückweg. Die Wege sind inzwischen leidlich bekannt. Schließlich laufen wir die Strecke schon zum dritten Mal. Als wir wieder an der Zwischenstation ankommen und sich die „Kürzerläufer“ verabschieden, haben wir 28 km hinter uns. Ein befreundeter Läufer, der zufällig vorbeikommt, wird „adoptiert“ und genötigt, uns auf dem Rückweg zu begleiten. Macht er allerdings gerne, es gibt viel zu erzählen. Damit ist auch auf den letzten, nun doch mühsamen Kilometern für Kurzweil und Unterhaltung gesorgt. Von km 30 bis 32 hatte ich meinen „Hänger“, aber der ging vorbei und die letzten 1500 m ergaben einen Schnitt von 5:10 min/km. Nicht schlecht, Herr Specht! Am Ende war ich genau dort, nämlich am Ende, aber ohne den Schlussspurt wären noch einige Kilometer möglich gewesen. So langsam kommt das Gefühl für die Marathon-Entfernung und eine leise Zuversicht …
Die Woche:
Dienstag: 10 km, 1:02 Std.
Donnerstag: 15,5 km, 1:29 Std.
Samstag: 11,5 km, 1:08 Std.
Sonntag: 34,3 km, 3:35 Std.
Gesamt: 71,3 km
Nicht schlecht, Herr Specht! das finde ich aber auch!!
Am Ende war ich genau dort, nämlich am Ende, aber ohne den Schlussspurt wären noch einige Kilometer möglich gewesen. So langsam kommt das Gefühl für die Marathon-Entfernung und eine leise Zuversicht …
Lieber Gerhard, ich finde das liest sich einfach nur gut
Wie lange ist es nochmal noch hin?
Hallo Pienznäschen,
es sind noch ein paar Wochen, d.h. noch einige „Lange“ zu überstehen. Am 13. September ist der Marathon.
Naja, die Zeit vergeht so schnel … außerdem lese ich gerne von Deinen Langen
Da liegt ja einer voll im Soll!
Meinen langen lauf werde ich die nächsten Tage hier im Urlaub angehen. So schön flach hier.
Und einmal um´s Meer muss ich ja wohl Laufen! Hoffen wir mal dass das Wetter einigermaßen mitspielt.
@Gerd: Ja – in der Tat. Es läuft erstaunlich gut im Moment. Ich hoffe, das kann ich bis September so halten. Viel Spaß bei der „Meer-Umrundung“