Rumpelig – so würde ich meinen derzeitigen Laufstil bezeichnen.
- Unrund
- schwerfällig
- mühsam
- müde.
Kein Rhythmus, kein Tempogefühl – rumpelig eben. Vor allem am Anfang. Sobald dann die erste Steigung geschafft oder mal ein Stück schneller gelaufen wurde, wird es etwas besser, aber nicht wirklich gut. Von “schwerelosem Dahingleiten” keine Spur.
Woran liegts? Was-weiß-ich. Einen Teil schiebe ich mal auf das bescheuerte Wetter. 25 °C im Schatten und das zu Anfang Oktober – da muss ja was durcheinander kommen. Andererseits schaffe ich nicht, mal wieder frühzeitig ins Bett zu kommen. Immer wird es Mitternacht oder kurz davor. Irgendwas ist immer noch zu tun, da was zu schauen, dort etwas zu erledigen. Übernächste Woche ist Urlaub – da wirds hoffentlich besser.
Am Sonntag steht der traditionelle “Nach-Marathon-10-km-Volkslauf“ an. Bisher immer gut für eine schnelle Zeit. Allerdings ist der Marathon nun schon vier Wochen vorbei und ich bezweifle, dass da noch das Marathon-Training nachwirkt. Schauen wir mal. Sollte ich frühzeitig merken, dass ich nicht in die Gänge komme, wird es halt ein “Neues-Shirt-Schaulaufen”, damit die Leute was zu gucken (und tuscheln) haben.
Für Sonntag sind die Daumen bereits im Anschlag – neues-Shirt-Schaulaufen, so, so
ich bin gespannt.
Vielleicht ist es auch einfach der sich nun endgültig verabschiedende Sommer, die kurzen Nächte und ein super Sommer und Marathon in den Knochen … Zwischentief?
Tja, sowas hat wohl schon jeder Läufer einmal erlebt, aber macht nichts, das vergeht wieder. Viel Spaß beim 10 Km Präsentationslauf!!
LG
Steffen
@Pienznäschen Danke fürs Daumendrücken. Du hast vermutlich recht. Das Nachmarathon-tief darf man nicht unterschätzen …
@Steffen: Danke – wird schon.