Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Ausgebucht

Da haben es die Frankfurter tatsächlich geschafft und melden „ausverkauft“.
So werden wir uns also mit 15.000 weiteren Läufern auf den Weg machen auf die große Schleife um und durch Frankfurt.

NIE wollte ich bei so großen Veranstaltungen starten! „Von allem zuviel“ dachte ich immer. Aber man kann seine Meinung ja ändern – dazu beigetragen hat der letztjährige Staffellauf in Frankfurt, bei dem wir uns erstmals an den Frankfurt-Marathon gewagt hatten und die Erfahrungen waren nun soooooo schlecht nicht.

Inzwischen bin ich soweit, sogar (bisher noch ganz heimlich) über einen Start beim Berlin-Marathon nächstes Jahr nachzudenken. Mal sehen – vielleicht findet sich ja ein Mitstreiter in unserer kleinen Laufgruppe …

Trainingstechnisch bin ich gut dabei, der Münster-Marathon ist vergessen – die „langen“ habe ich alle gut absolviert, unter der Woche ein wenig locker gelassen, nicht jedes Trainingsziel „erzwungen“ sondern eher auf das Gefühl vertraut.

Dummerweise macht mir nun das „Werkzeug“ ein wenig Probleme in Form eines Schmerzpunktes auf der Oberseite des rechten Fußes. Kam langsam und schleichend und eskalierte beim letzten 32 km-Lauf zu einem massiv schmerzenden Fuß mit Ausstrahlung ins Fussgelenk. Der Arzt vermutet eine Sehnenscheidenentzündung und hat mich mit entzündungshemmendem „Material“ versorgt. Nach vier Tagen Ruhe tut „er“ so, als wäre nichts gewesen, sodass ich heute wohl einen kleinen Testlauf starten werde. Sollte es sich wirklich als Sehnenscheidenentzündung entpuppen wird es wohl eine längere Geschichte und ich sehe für die nächsten vier Wochen (inkl. Marathon) lauftechnisch schwarz. Hoffen wir das Beste!

Read Full Post »

Don’t look back?

Ach was – natürlich gibt es eine Statistik.

Wenn man schon das ganze Jahr die Zahlen sammelt, möchte man(n) auch mal damit spielen! Obwohl die Statistik nur das auswirft, was ohnehin auf der Hand lag: Zwar einige Läufe mehr, aber deutlich weniger Gesamt-km, weniger Stunden unterwegs, im Schnitt kürzere Läufe und auch langsamer als im Vorjahr. Das hatte zwei ganz eindeutige Gründe: „nur “ ein Marathon und ein tiefes Müdigkeits-Loch den Sommer über. Also keine Überraschungen.

Hier die Zahlen für 2010:
197 Läufe (Vorjahr 189)
Gesamt-km: 2355 (2541)
Gesamt-Zeit: 243 Std. (261)
Ø Pace: 6:13 min/km (6:09)
Ø Lauflänge: 11,95 km (13,45)

Bezüglich der aktuellen Laufsituation habe ich mich für den Moment gegen ein Studio-Laufband entschieden. Stattdessen habe ich mir kurzfistig – nach eingehender Beratung mit dem Laufschuh-Händler meines Vertrauens – einen Winterreifen für die Füße gegönnt. Am Mittwoch gekauft und am Donnerstag zum erstenmal nach zwei Wochen wieder auf die Piste.

Die Wegeverhältnisse waren teilweise katastrophal, größtenteils aber halbwegs erträglich und dank der neuen Asics Trabuco doch einigermaßen flüssig laufbar. Die Erkältungs-Nachwirkungen machten sich durch eine gewisse Kurzatmigkeit bemerkbar, und ich war nach 8,5 km zwar müde, aber zufrieden im alten Jahr doch noch die Kurve gekriegt zu haben. Man gewöhnt sich viel zu schnell an die gemütliche Couch!

Wie sollte man ein neues Jahr besser beginnen als mit einem grandiosen 15-km-Lauf durch den Schnee? Die Wege gestern waren deutlich besser „gespurt“, meine „Form“ schon viel besser und die neuen Schuhe machen auf Schnee wirklich Spaß. Auch ohne Spikes. Ich bin begeistert!

Wenn das Jahr so  beginnt, kann es doch nur ein „gutes“ werden.
Auf gehts …

Read Full Post »

Weihnacht …

Read Full Post »

Nun hat es mich doch noch kurz vor Jahresende erwischt!

Eine heftige Erkältung hielt mich von sämtlichen läuferischen Aktivitäten ab. Ich hatte gerade Mühe, die letzten Arbeitstage durchzustehen und die nötigen Arbeiten soweit abzuschließen, dass ich nun – ruhigen Gewissens – wenigstens einige wenige Tage ausspannen kann.

Heute fühle ich mich zum erstenmal wieder so fit, um für die Nach-Weihnachtswoche den einen oder anderen kleinen Lauf einzuplanen. Wenn – ja wenn mir das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Ja – ich weiß – vor kurzem schrieb ich noch darüber, dass frisch gefallener Schnee kein Problem sei. Dabei ging ich allerdings von den hier üblichen drei bis maximal fünf Zentimetern aus.

Am letzten Samstag dagegen stapfte ich durch jungfräuliche 30 cm Pulverschnee und hatte Mühe, „zu Fuß“ durchzukommen. Da ist an Laufen nun wirklich nicht zu denken. Für mich jeden falls nicht!

Inzwischen ist der Spuk weitestgehend getaut, aber gerade in diesem Moment haben wir wieder prächtigen Schneefall und es soll noch einiges dazukommen. Nun bin ich wieder soweit, und denke darüber nach, vielleicht doch für drei Monate in ein Studio zu gehen, und meine Einheiten auf dem Band zu absolvieren. Ach, ich weiß nicht …

 

Read Full Post »

… hmmmm – ja – nun …. nichts wirklich bemerkenswertes.

ES läuft so vor sich hin – mal mehr, mal weniger, aber selten wirklich „planmäßig“. Der Marathon rückt näher und ich hab’ immer noch keine Ahnung, wo ich leistungsmäßig stehe. Nicht, dass Großtaten an der Weinstrasse geplant wären, aber ein Gefühl für die Machbarkeit sollte sich schon mal einstellen. Es ist ja immer noch nicht so, dass ich einen Marathon mal eben so laufe, in dem sicheren Wissen, dass ich schon „irgendwie“ durchkommen werde. Naja – wird schon schiefgehen …

Eine Premiere ist zu vermelden: Der Rockie-Mountain-Lauf. Einmal Donnersberg zu Fuß. Knapp 13 gemessene Kilometer – lt. Veranstalter sollte es noch ein wenig mehr sein – aber es hat völlig gereicht. 560 Höhenmeter. Klar – der Donnersberg ist halt schon das „Dach“ der Pfalz. Also: mal wieder bergauf. Hatte ich ja schon lange nicht mehr 😉 Bei der Abfahrt zuhause hatten wir trockenes Wetter und 11 °C. Bei der Ankunft in Rockenhausen lagen wir bei 4 °C (immerhin noch über dem Gefrierpunkt) und heftigem Regen. Der dauerte dann bis zur Rückfahrt vom Donnersberg zur Halle. Na Klasse – aber dafür kann ja niemand was. Der Lauf selbst war grandios. Die Strecke abwechslungsreich, schwierig, fordernd, aber zu bewältigen. Viel Naturwege, bei dieser Witterung natürlich entsprechend tief und matschig, heftige Steigungen, aber auch immer wieder Erholungsphasen und sogar ein langer, steiler Abstieg, bevor dann der ultimative, 3 km lange Anstieg zum Gipfel begann. Der hatte es allerdings dann auch in sich. Die letzten Meter auf dem Gipfel konnte noch mal Tempo gemacht werden – leicht bergab ging es ins Ziel und man wurde vom Veranstalter persönlich per Handschlag begrüßt. Das passiert sonst eher selten. Trockene Kleidung war nach oben transportiert, der Rückfahrt-Bus war angenehm vorgeheizt, das Duschwasser (noch) warm und das Kuchenbuffet überwältigend. Der Lauf war toll, fast perfekt organisiert, die paar Kinderkrankheiten sind leicht zu beheben und es ist zu hoffen, dass es keine einmalige Veranstaltung bleibt.

Am Karfreitag dann auch schon der letzte „Lange“ vor dem Marathon. Nochmal 30 km bei ganz guten Bedingungen. Im Gegensatz zum vorigen langen Lauf hätte ich locker noch vier, fünf Kilometer dranhängen können. Auch angesichts der deutlichen Tempoverschärfung auf den letzten 8 km ganz ok – zumindest für den Kopf. Obs für den Marathon hilft, wird sich zeigen.

Was kommt? Zwei eher lockere Wochen zum Trainingsabschluss, am Samstag ein „Lauf für die Katz„. 12 km im Rahmen einer Veranstaltung des BUND zugunsten der pfälzischen Wildkatze. Wird aber sicher nix „Wildes“, ich werde mich hüten, eine Woche vor dem Marathon irgendwelche „Spirenzchen“ abzuliefern. Es reicht, wenn man jeden Fehler EINMAL macht!

Ansonsten lockerer Trainingsausklang, tapern, erholen, das frische Grün geniessen, welches sich inzwischen großflächig ausgebreitet hat. Gesprenkelt mit vielen Farbtupfern. Es blüht uns was! Die Storchennester sind besetzt, Vogelgezwitscher vom ersten Morgengrauen bis Sonnenuntergang. Endlich Frühling …

Read Full Post »

Zu kurz

„Nur“ 28 km!
Ja was? Sollten es nicht wenigstens einmal 34 km werden vor dem Marathon? Doch – sollte. Aber es kam halt wieder anders.

Schon am Donnerstag hatte mir die „Hitze“ zugesetzt. Das ging einfach wieder zu schnell. Am Samstag nach dem Aufstehen ein gemütlicher 10er, danach mussten diverse Dinge im Garten erledigt werden. Kleinkram, aber doch verbunden mit viel bücken, heben, tragen. Über den Winter hatte ich das Dehnen nach den Läufen sehr vernachlässigt. Also gabs als Krönung noch eine Runde dehnen, recken und strecken und danach hatte ich mächtig schwere Beine.

Die Nacht über hatte es mehrfach geschüttet, aber bis zum Morgen hatte sich das Ganze zum Glück wieder beruhigt. Start in Offenbach, noch ein wenig frisch, aber es wurde schnell warm. Kurzhosig, kurzärmelig, gegen den Wind und evtl. Regen eine dünne Jacke. Durch Feld, Wald und Wiese Richtung Rhein. In Bellheim – nach 6 Kilometern – sammelten wir zwei Mitläuferinnen ein, die kürzer laufen wollten. Inzwischen war es so warm, dass die Jacke um die Hüften geschlungen wurde. Am Rhein entgegen unseren Erwartungen kein Hochwasser, sondern eher zu wenig davon. Merkwürdig. 3 Kilometer direkt am Wasser entlang, dann wieder Richtung Westen abgebogen. Durch die „Pampa“, auf Wegen, die der gemeine „Homo Autofahrensis“ nie zu sehen bekommt. Immer wieder schön.

Aber ich war müde. Sooooo müde. Und so beschloss ich, in Bellheim mit den Mädels auszusteigen. Hat ja keinen Sinn, die letzten 6 km noch zu zwingen und dann vielleicht auf der Nase zu liegen. 28 km sind ja nun auch nicht so übel. Wenn auch „eigentlich“ zu wenig!

Die beiden Mitläufer trabten tapfer weiter – und liefen direkt in den schönsten Platzregen. Wir „Aussteiger“ saßen gerade im Auto, als die Pracht losging. Volle Kanne. Nass, nasser, klatschnass. Tja – tut mir wirklich leid, Jungs – das konnte ich wirklich nicht ahnen … 🙂 So kam ich zwar nassgeschwitzt, aber doch nicht völlig durchnässt nach Hause. Dusche, Frühstück, Couch. Ein Stündchen ruhen.

Nachmittags in die Stadt zum „Frühlingsfest“. Bauernmarkt, Blumenmarkt, offene Geschäfte. Ein wenig bummeln. Aber: böser Fehler! Menschenmassen ohne Ende. Mehr Geschiebe als Gebummel, überall Hindernisse. Cafés, Eisdielen, alles wo man „draußen“ sitzen konnte war völlig überfüllt. Aber ganz „ohne“ kamen wir auch nicht davon. Ein Buch (nach langer Zeit mal wieder ein „Holbein“), ein wenig Kleidung, ein Ostergeschenk für den Junior und ein dickes Eis. Ja!

Die Bedienungen hetzten und rannten – genauso wie das Thekenpersonal, aber es war halt einfach voll. Und wenns voll ist, dauerts nunmal etwas länger. Das ist für manche Zeitgenossen aber wohl nicht einzusehen – und so wird gemosert, geschimpf, gedroht und mit Unverschämtheiten um sich geworfen. Und das waren keine Kinder oder Jugendlichen. Erziehung? Bitte nur bei den anderen …

KW   9: 65 km
KW 10: 56 km
KW 11: 61 km

Read Full Post »

KW 1/2010: 35,42 km
KW 2/2010: 25,94 km
KW 3/2010: 64,30 km
KW 4/2020: 30,04 km
KW 5/2010: 43,47 km

Die Wochen-Kilometer zeigen, dass von regelmäßigem Laufen in diesem Jahr bisher kaum die Rede sein konnte. Zu unwägbar die äußeren Bedingungen. Von „geht problemlos“ bis „geht garnicht“ war alles vertreten, wobei das „geht problemlos“ eindeutig am seltensten anzutreffen war. So wurde gelaufen, wenn es „gerade so“ ging und ich damit rechnen konnte, ohne körperliche Schäden wieder nach Hause zu kommen. Selten genug.

Eine Folge davon war, dass die 30 km in der 4. KW in EINEM Lauf absolviert wurden. Quasi „aus dem Stand“, mit einer kompletten Woche Laufpause vorher. Das und die Verbindung mit eis- und schneebedecktem Boden erbrachten einerseits einen wüsten Muskelkater in den Waden, andererseits die Verwunderung, so eine Distanz unter diesen Bedingungen überhaupt durchzustehen. Hmmm …

Zur Belohnung gab es letzte Woche – nach weiteren drei Tagen Zwangspause einen wunderschönen Frühlingslauf mit 10 °C und gestern bei fast idealen Bedingungen den letzten Lauf der Winterlaufserie. Erst am Samstagabend kurzentschlossen doch die Tasche gepackt, wohl wissend, dass tempomäßig reichlich wenig zu erwarten ist. Die 20er-Strecke ist sicher die unbeliebteste der ungeliebten Winterlaufstrecke, muss der Kurs doch zweimal komplett durchlaufen werden. Ein Phänomen übrigens: Niemand scheint die Strecke wirklich zu mögen, trotzdem tummelten sich wieder zwischen über 1100 (beim 10er), fast 700 (beim schnee- und eisbedeckten 15er) und gestern nochmal über 700 Läufer, die zum Teil weite Anreisen auf sich nehmen. Läufer sind schon ein (manchmal) merkwürdiges Volk. Auch der eine oder andere „Promi“ verirrt sich nach Rheinzabern, so gestern der „Ironman“ Norman Stadler, der auch glatt den 2. Platz belegte.

„Und so kam es, daß nicht wenige sich auf den ersten Kilometer voller Übermut und Lauflust austobten und dann am Ende dafür büßen mußten.“ so schreibt Gabi Gründling auf http://www.laufticker.de über den gestigen Lauf. Nun – meine (natürlich wenigen) Sünden, die ich dieses Jahr angesammelt hatte, sind seit den gestrigen letzten 5 km sicherlich gebüßt. Ich konnte nicht bremsen – es lief einfach zu gut, wohl wissend, das ich das wahrscheinlich kaum durchhalten würde. „Wirklich unzufriedene Gesichter sah man aber nicht, wahrscheinlich hatte das Vogelgezwitscher unterwegs die Läuferseelen zusätzlich frühlingshaft milde gestimmt.“ (nochmal Gabi Gründling). Und so war es denn auch. Die knapp über 1:48 lagen im Bereich der Möglicheiten und so war alles gut.

Wie geht es weiter? Hoffentlich „nach Plan“ und regelmäßig. Die Laufwege sind endlich wieder schnee- und eisfrei, aber die Temperaturen gehen schon wieder deutlich in den Keller und die eine oder andere Schneeflocke wird wohl auch uns wieder erwischen. Der Winter hat uns noch im Griff …

Read Full Post »

Older Posts »