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Archive for the ‘Nicht kategorisiert’ Category

Eine akzeptable Vorbereitung, eine optimistisch stimmende Wettervorhersage und tatsächlich ausreichend Schlaf und Ruhephasen in den Tagen vorher sollten als Grundlage für ein Ankommen in halbwegs gutem Zustand und akzeptabler Zeit ausreichen. Nur nicht wieder so einbrechen wie vor zwei Jahren, als ich Hitze, schlechter Vorbereitung und viel zu schnellem Beginn Tribut zollte, nach 32 km die Segel strich und den Fahrdienst zum Ziel bemühen musste.

So richtig „Marathon-Stimmung“ wollte nicht aufkommen, aber man ist ja beim 10. Marathon-Start gewissermaßen schon „Profi“ (mal wieder typischer Fall von Größenwahn). Gedanken über das „Wie“ gab es allerdings zur Genüge.

„Erst mal langsam“ war die Devise. Auf eine Zielzeit von 4:30 wollte ich den Lauf ausrichten, das sollte ausreichen, um das Thema Marathon aktuell zu halten. Die beiden letzten Marathons waren nicht so wirklich zufriedenstellend. Aufwand und Ergebnis passten nicht so recht zusammen und so war es auch mal wieder eine Entscheidung Pro oder Contra Marathonlauf.

Die Anreise war wie immer problemlos und der Wunsch-Parkplatz auch noch frei. Nach Startnummernempfang inkl. Funktionsshirt, Laufsocken und einer Flasche Trollinger Wein war noch Zeit für einen Schluck Kaffee, drei bis fünf Toilettengängen und gemütliches „Fertigmachen“.

Start
Das Feld der Marathonis war überschaubar und knapp eine Minute nach dem Startschuss überquerten wir die Startmatten. Es ging flott voran – 5:30 Min. für den ersten Kilometer – das war schon wieder zu schnell. Die schattige, kühle Strecke am Neckar entlang verführte geradezu zu schnellem Tempo, aber nein – ich sollte das nicht tun! Mit durchschnittlich 6 Minuten/km waren die ersten 8 km angenehm zu laufen, bis es „in den Berg“ ging. So früh schon der härteste Anstieg. Aber besser jetzt als erst bei Kilometer 40! Ruhig, gleichmäßig bergan – bis auf die Höhe, wo tatsächlich ein Alphornspieler und einige hundert Meter weiter ein ausgewachsenes Orchester die „Bergziegen“ erwarteten.

Unterwegs
Der Lauf war begleitet von ständigem „in-mich-horchen“. Was machen die Beine, die Atmung – irgendwelche Anzeichen von Müdigkeit oder sonstigen Problemen? Nein alles gut, bis auf ein kurzes Stück nach dem steilen Abstieg, als ich das Bergablaufen deutlich in den Oberschenkeln spürte. Bergab ist halt nicht so meines …

Alles war gut, die Beine blieben locker, die Temperaturen (noch) im angenehmen Bereich – nur das Kohlensäure-Wasser vom Sponsor ging mir gewaltig auf die Nerven (und den Magen). Während des Laufes zwei Gels, ein paar Bissen Banane und weiterhin kontrolliertes Tempo. Bei km 27 eine lange Steigung in der prallen Sonne – da gings zum erstenmal richtig langsam vorwärts. Eine kurze Schwäche nur, denn gleich danach lief es bis km 34 geradezu phänomenal mit einem Schnitt von unter 6 min/km. Schnell vorbei an der Stelle meines Ausstiegs vor zwei Jahren. Diesmal kein Gedanke an Aufgabe. Weiter – konzentriert, kontrolliert, mit der Gewissheit, „es“ heute zu schaffen.

Endspurt
Ab km 32 wurde der Lauf für mich nochmal spannend, den diesen Streckenteil kannte ich noch nicht. Irgendwann würden die Halbmarathonis (die 90 Minuten nach den Marathonläufern starteten) einbiegen und die letzten Kilometer wieder viel Leben auf die Strecke bringen. Zum Ende hin musste doch ein wenig „leiden“ und auf den letzten Kilometern habe ich gegenüber der ersten Hälfte 9 Minuten verloren. Da fehlt zur Zeit noch ein wenig Ausdauer, aber bis zu den Herbst-Marathons sollte das passen.
Bei Kilometer 36 zog dann tatsächlich der 4:29-Std.-Zugläufer zügig an mir vorbei. Kann ja gar nicht sein! Im Ziel hatte ich 4:27 Std. auf der Uhr, da war der Junge schon fünf Minuten im Ziel. Gut, dass ich mein eigenes Tempo gelaufen bin!
Der letzte Kilometer war – wie immer – nochmal richtig schnell. Adrenalin, Zuschauer und die Gewissheit auf das baldige Ende lassen die Beine fliegen. Leider zog sich schon auf den letzten Kilometern meines Laufes der Himmel zu und kurz nach meiner Ankunft wurde es windig kalt, es begann zu regnen und wir zogen es vor – entgegen der urprünglichen Pläne – direkt nach Hause zu fahren. Schade, denn der Zielbereich beim Trollinger ist ein wahrer „Runners Heaven“ mit allem, was das Herz nach so einem Lauf begehrt …

Fazit

Mit einer „Wunschzeit“ im Ziel, ohne Blessuren oder größere Probleme – nahezu perfekt. Der „Trollinger“ ist jedem Marathonläufer zu empfehlen. Eine schöne Strecke, tolle Organisation, viel Stimmung in den Dörfern (dort wo es Zuschauer gibt, sind sie mit Herz und Seele dabei), aber auch ruhige Abschnitte. Für mich die perfekte Mischung! Jede Menge Verpflegung und Erfrischung unterwegs (alle 2,5 km), inklusive Trollinger-Rotwein. Darauf habe ich allerdings verzichtet.

Also – man sieht sich …

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Monatsbilanz

Ach – schon wieder ein Monat vorbei.

Die Tage werden spürbar kürzer, die Temperaturen gehen langsam in den Keller,  die Winterreifen werden entstaubt, Eiskratzer und Türschloss-Enteiser bereitgelegt und zuhause in den Geschäften wurden tatsächlich schon Dominosteine und Lebkuchen gesichtet.

Der Nibelungenlauf in Worms war mal wieder sehr schön. Gut organisiert, (fast zu) gutes Wetter. Kühl zu Beginn, schnell warm und hinterher beim Bratwurst-Essen tropische Hitze. Gemütlich (für mich), aber trotzdem nicht unangestrengt. „Ein halber geht immer“ – das ist noch weit weg, wenngleich ich in den letzten vier Wochen wieder drei „halbe“ absolviert habe. Umso schöner aber, dass wir die gesamte Strecke gemeinsam zurücklegten und unsere Seniorin diesmal keinen einsamen Sololauf absolvieren musste. Der Zieleinlauf war einfach schön und dass es mit der neuen Bestzeit nicht geklappt hat, war nicht wirklich schlimm. Aber das nächste Mal klappt das!

Am 25.9. gab es  den Trifelslauf in Annweiler. Ein sehr schöner Waldlauf auf fast ausschließlich naturbelassenen Wegen. Viel „Berg“, wie man am Profil sehen kann und durchaus anspruchsvoll. Rund um den Trifels mit vielen wunderbaren Aussichten in die umliegenden Täler. Empfehlenswert!

In zwei Wochen gehts nach Frankfurt. Darauf freue ich mich, auch wenn es „nur“ eine Marathon-Teilstrecke sein wird und das Tempotraining dafür bisher sehr bescheiden ausgefallen ist. „Dabeisein ist alles“. Aber vorher müssen wir noch acht Läufer/innen unter einen Hut bringen. Ich fürchte, das wird schwieriger als der Lauf selbst. Bin ich eher der „Frühanreiser“, vor allem bei solch großen Läufen, würde so manche(r) am liebsten auf die letzte Minute kommen und direkt vom Auto über die Startlinie hechten. Das wird noch schwierig …
Es sind ja einige Mit-Blogger in Frankfurt am Start, sowohl als Läufer als auch zur  Unterstützung. Vielleicht läuft man sich ja zufällig über den Weg …?

Diese Woche waren neue Schuhe fällig: Mitzuno Wave Alchemy. Schon das dritte Paar dieses Modells und der ultimative Schuh für mich. Ein gefühltes Leichtgewicht und doch stabil genug für alle Distanzen – von 5 km bis Marathon.

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Friede auf Erden …

Seit 2000 Jahren ein frommer Wunsch.

Wie alle Jahre wieder wird er verhallen. Wohl gehört, aber unbeachtet.

Vor einiger Zeit hatte mal jemand ausgerechnet, wieviele Jahre Frieden es tatsächlich gab, ohne dass irgendwo in einem Winkel der Erde Kriegszustand herrschte. Es waren nicht viele. Dabei hätten wir es doch dringend nötig, alle Kräfte auf den Erhalt unserer Lebensgrundlage zu konzentrieren. Wir rennen sehenden Auges in die Katastrophe. Wir zerstören die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Rücksichtslosigkeit, Gier und Egoismus – das ist der Puls der Zeit.

Wir sollten alles dafür tun, uns nicht anstecken zu lassen.
Rücksichtnahme, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft. Da wäre doch ein Anfang.

Ich wünsche Euch allen ein kleines Stück „Friede auf Erden“, Glück und Gesundheit.

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Nervös?

Nö!

Sehr verdächtig. „Du nimmst das wohl nicht sonderlich ernst – hä?“ meint da eine Stimme in mir. Och – eigentlich schon, aber soll ich jedesmal den „Hasch-mich“ kriegen und mein Leben auf den Kopf stellen, nur weil so ein blöder Marathon vor der Tür steht? Definitiv nein! Andere Leute laufen 50, 70, 100 km und jammern auch nicht vorher rum (oder höchstens ein klein wenig). Also: Aufregend wirds noch früh genug und bis dahin überlege ich mir mal, was ich beim Packen so alles vergessen haben könnte. Da ging nämlich viel zu glatt heute mittag …

Nachdem ich gestern nochmal ein wenig auf der Webseite des Münster-Marathons gestöbert hatte, klärte sich auch ein Missverständnis meinerseits auf. Ich hatte den Streckenverlauf ja schon gesehen, habe aber – warum auch immer – die Laufrichtung nicht auf die Reihe gekriegt. Ich dachte, nach dem Start geht es ca. 10 km kreuz und quer durch die Münsteraner Innenstadt, dann die große Schleife über Land und relativ direkt wieder zum Ziel. Hmmmm – es ist halt genau umgekehrt. Zuerst über Land und dann am Schluss 10 km durch die Stadt. Ist ja aber eigentlich klar. Bis dahin sind die Münsteraner aufgewacht, haben gefrühstückt und stehen an der Strecke und machen Lärm. Gefällt mir garnicht, der Gedanke, mit müden Beinen noch eine Stunde durch die Stadt zu eiern.

Naja – es heißt ja immer, die Zuschauer „tragen“ die Läufer ins Ziel. Wenn ich dann endgültig müde bin (so ab km 32,8), schnappe ich mir vier kräftige Zuschauer und die sollen mich dann gefälligst mal tragen. Aber flott bitte!

War noch was? Ich glaube nicht. Und wenn, wird mir das irgendwann heute Nacht einfallen, aber das schreibe ich dann nicht mehr.

So – ich bin dann mal weg. Um 9:02 geht der Zug.

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Ach – wie schön!

Ein schöner Lauf bei schönem Wetter in einer schönen Landschaft unter (meistens) schönen Menschen.

Ein richtiger Kick zurück ins pralle (Läufer)-Leben nach der Monotonie der vielen langen Sonntagsläufe. Und mal ehrlich: Immer die gleichen Gestalten um einen herum – irgendwann mag man sie nicht mehr sehen sehnt man sich mal wieder nach anderen Gesichtern. Also auch von dieser Warte eine schöne Abwechslung an einem wunderbaren Spätsommertag. Auch wenn die Volksläufe und die gemeinsame Hatz nach Bestzeiten nicht jedermanns (und jederfraus) Sache sind – für mich gehören sie einfach dazu. Und es muss ja nicht jedesmal nach „Bestzeit“ gehechelt werden.

Der Weinstrassenlauf: Ein Lauf mit vielen Höhen und Tiefen (geländetechnisch). Das „nicht-weh-tun“ stand eindeutig im Mittelpunkt. Also – schön gemütlich losgelaufen, immer schön die Pace im Blick. Nach den Steigungen einfach „rollen“ lassen und bergab bemüht, sowenig Zeit wie möglich zu verlieren, gleichzeitig aber darauf achtend, dass die Beine schön locker blieben. Ziemlich genau nach 5 km gab es Verpflegung und dann folgte der steilste Anstieg des Kurses. Danach wieder heftig bergab und am letzten Anstieg wusste ich, dass auch dieser zwar „knackig“ aber kurz sein würde. Also nochmal richtig „Gas“ gegeben. Hier habe ich noch jede Menge Läufer aufgesammelt, dann am Weintor wieder durch ein Zuschauerspalier und danach ging es lange bergab. Die Beine waren noch halbwegs locker uns es lief flott hinunter über die Grenze, die längst keine mehr ist. Diesmal haben mich nur wenige bergab überholt. Na also – geht doch.

Im Ziel hatte ich tatsächlich knapp 4 Minuten gegenüber dem Vorjahr herausgelaufen. Ob das nun allerdings alleine an der vernünftigen Laufeinteilung lag oder doch mehr an der Laufrichtung, wird sich nächstes Jahr zeigen. Da gehts nämlich wieder in die andere Richtung.
Im Ziel kurz erfrischt, aber nicht allzu lange aufgehalten. Den Rückweg legten wir ebenfalls zu Fuß zurück. Mit einigen Abkürzungen, aber doch wieder über die Steigungen. Der lange Abstieg von vorhin wurde nun zum langen Anstieg. Aber wir kamen alle wieder in Schwung und liefen schön gemütlich zurück. Es war ja auch schon wieder recht hitzig.

Den Verlockungen der offenen Geschäfte in Wissembourg mit den vielen  Spezialitäten – von Baguette über Käse, Wurst bis zu den unverschämten Leckereien der Konditoren – konnten wir gerade so widerstehen. Zum Glück waren wir nicht fürs Einkaufen gerüstet …

Di., 25.08.: 13,05 km – 1:19:57 Std.
Do., 27.08.: 12,75 km – 1:15:03 Std. Extrem heiß. 10 km Tempo, Rest auslaufen.
Sa., 29.08.: 18,96 km – 1:51:10 Std. Morgens um 7 ist die Welt …
So.: 30.08.: 10,05 km – 0:52:26 Std. Weinstrassenlauf. Einfach schön.
So., 30.08.: 9,22 km – 1:02:15 Std. Weinstrassenlauf Rückweg. Gemütlich.

Profil Weinstrassenlauf

Profil Weinstrassenlauf

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Huch, 10 Tage nix geschrieben. Na ja – so immer hab’ ich halt auch nicht Lust …

Auf den Halbmarathon am Pfingstmontag folgte ein schöner, kurzer, (halbwegs) langsamer Regenerationslauf. Zwei Tage später standen knapp 15 km im Plan. Trotz vieler Höhenmeter im unerwartet flotten Tempo. Samstags ein Standard-10er und für den Sonntag hatten wir wieder ein „Special“ im Sinn: 25 km Richtung Rhein mit Ziel in Germersheim. Dort haben wir von Zeit zu Zeit eine Anlaufstelle, wo wir nach dem Lauf eine warme Dusche vorfinden und – das allerbeste – für wenig Geld fürstlich bekocht werden. Den Rücktransport übernimmt die „Bodenmannschaft“, die pünktlich bei Ankunft mit Duschsachen und Wechselkleidung bereit steht. Schön war’s, gut war’s und wird sicher wiederholt.
Ein Teil der Gruppe wird im September den Münster-Marathon mitlaufen. Dort gibt es bereits jetzt für läppische 10 Euro hochwertige Promo-Funktions-Shirts zu kaufen (gute Werbung ist der halbe Erfolg). Auch wenn der Schrank schon überquillt – so ein Angebot kann man sich doch nicht entgehen lassen. Dann kam jemand auf die „glorreiche“ Idee, die Shirts (die wirklich gut sind) beim langen Lauf zu testen und das Ergebnis findet sich hier (ein kleines Stückchen nach unten scrollen). Nun steht unserem weltweiten Bekanntwerden wohl nichts mehr im Wege.

Am Dienstag wieder eine flotte 12er-Runde und am gestrigen Mittwoch war schon wieder Halbmarathon-Zeit. „Gäulauf„, dort wo ich letztes Jahr unerwartet Bestzeit lief. Aufgrund der vielen – relativ flotten – Kilometern in den Beinen war ich skeptisch, ob der Start überhaupt vernünftig ist. Aber natürlich wurde gestartet. Man(n) kann ja langsam machen. Zu diesem Zwecke wollten wir (2 Männer) wieder mit einer Kollegin mitlaufen und so das Tempo moderat halten. Nach 5 km gemeinsamen, gezügelten Laufes war es der Mitläuferin doch noch zu schnell und sie wollte alleine und sehr gemütlich zuende laufen. Meine Beine signalisierten überraschenderweise nur eines: LAUF! Aufgrund des Zurückfallens der Kollegin hatte dieses Mal ICH einen schnelleren Begleiter und Schrittmacher und er merkte schnell, dass sich das Thema „moderat“ gerade verabschiedet hatte. Schnellere Begleitung mag ich üblicherweise gar nicht, weil ich mich leicht zu einem zu hohen Tempo verleiten lasse. Gestern aber war es ok. Er gab die km-Zeiten durch, warnte, wenn es zu schnell wurde, reichte Wasser und feuerte an (das ist der Punkt, den ich nicht mag. Mitlaufen und die Klappe halten – mehr nicht. Sorry, Wolfgang 😉 ). Und es lief. Immer besser, immer schneller. Wie letztes Jahr. Keine Probleme, frische Beine, perfektes Wetter und etliche Halbmarathonis, die zu schnell begonnen hatten. Leichte Opfer für mich und Ansporn zugleich. Ab km 15 wurde es – wie erwartet – mühsamer und der km-Schnitt 10 Sekunden langsamer. Der letzte km wieder geringfügig schneller und so reichte es knapp unter die 1:50 Std.-Marke. Wäre ich gleich zu Beginn auf „Angriff“ gelaufen, hätten ich noch eine, zwei Minuten herauslaufen können. Aber vielleicht wäre ich auch gnadenlos eingebrochen? Egal. Viereinhalb Minuten schneller als vor 10 Tagen. Scheint mir zu liegen, diese Strecke. Nächstes Jahr wieder …

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Am Samstag steht noch ein Volkslauf auf dem Programm. Ich kenne die Strecke nicht und überlege noch, ob ich den 10er laufe oder es bei 5 km belasse. Danach wird das „Tempotraining“ wieder auf ein normales Maß reduziert. Nicht dass die langen, langsamen Läufe zu kurz kommen.

Im Garten tat sich auch etwas: Unsere Teichrose – oder Seerose? Na ja, die Pflanze in unserem Teich gab sich nach zwei Jahren mal wieder die Ehre, uns zu erscheinen. Schön.

Von unseren Hausvorbesitzer „erbten“ wir zwei Palmen. Nichts Spektakuläres (sonst hätten wir sie wohl auch nicht bekommen), eher unfreundlich, spitz-stachelig und unnahbar stehen sie im Sommer in der Sonne, im Winter unter einem schützenden Dach. Nun tat sich was bei der einen Palme und das Ergebnis sieht man hier:

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Auferstanden …

… aus Ruinen?
Naja – nicht ganz, aber so ähnlich.

Der letzte Eintrag am 1. Februar, der letzte Lauf am 5. Februar. Und dann?

Dann folgte eine Woche voller Unlust.
Arbeitstechnisch, lauftechnisch, wettertechnisch sowieso.
Keine Lust zu nix. Keine Energie. Ausgebrannt irgendwie – und das bei diesen sibirischen Temperaturen.

Freitags abends dann ein leichtes Halskratzen, samstags mittags Fieber. Stetig steigend. Vorerst keine sonstigen Beschwerden. Nur Fieber. Der Onkel Doktor hat mich mal gleich für die Restwoche aus dem Verkehr gezogen und damit lagen 2/3 der Familie flach. Die Temperatur ging recht schnell wieder zurück, pendelte sich dann aber auf niedrigem Niveau ein. Nicht ganz schlimm, aber auch nie ganz weg. Husten und Schnupfen hielten sich im (niedrigem) Rahmen und so konnte ich meine Krankeit fast geniesen. (Ups – das darf man aber nicht schreiben. Wenn das jemand liest … nicht auszudenken.) Jedenfalls habe ich viel geschlafen, auf der Couch herumgelungert, gelesen, wieder geschlafen, wenig gegessen (gut für den Weihnachtsspeck) und ich fühlte mich seit langem mal wieder richtig erholt.

Gelaufen bin ich natürlich nicht. Am Montag wollte ich, war aber nach der Arbeit (nicht das jemand denkt, meine Arbeit hätte sich von alleine erledigt oder etwa die Kollegen … tzzzzz – natürlich nicht) recht müde und habe beschlossen, noch einen Tag Pause anzuhängen. Am Dienstag war dann der Sonnensschein schon wieder vorbei. Es war kalt (natürlich – was sonst), windig und der Regen sprühte lustig vor sich hin.

Ich bin trotzdem gelaufen – am Anfang voller Zweifel, ob das eine gute Idee wäre. Aber es war eine gute Idee! Die beste sogar. Es war kalt, windig, nass und kurz, aber auch unerwartet locker, schön und sehr befreiend.

Heute leg’ ich ein Schippchen drauf und dann sollte am Sonntag ein lockerer 20er drin sein. Ich muss doch wieder in die Gänge kommen – jetzt wo es bald Frühling wird (tätääääää – kleiner Scherz).

Aber ganz im Ernst:
DIE sind schon da! Also: her mit dem Frühling!

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