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Archive for the ‘Training’ Category

Hurra, ich lebe noch …

Bienwald-(Halb)-Marathon
Am 13. März startete der 36. Internationale Bienwald-Marathon. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass man hier alles erwarten kann, aber sicher kein Halli-Galli-Event. So sieht man auch jedes Jahr bekannte Gesichter. Wer hierher kommt, tut das mit Absicht und meistens mehr als einmal. Die Organisation war wie immer nahezu perfekt und das Wetter ideal.
Eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte Standortbestimmung sollte es sein. Den Trend des 20er bei der Winterlaufserie bestätigen, was mir locker gelang. Zwar waren am Ende die Beine etwas schwer, ich hatte allerdings den KM-Schnitt des 20er deutlich unterboten, obwohl ich unterwegs zu einem Bekannten aufgelaufen binn und mit diesem ein kleines Schwätzchen hielt. Ziel (und Zweck) erfüllt.

Rockie-Mountain-Lauf
Zum zweiten Mal fand dieser Lauf am 23. März statt. Mühsam, anstrengend, fordernd. Letztes Jahr hatten wir richtiges Sch…-Wetter, welches in nasskalten 3 °C auf dem Donnersberg gipfelte. Dieses Jahr gabs dafür die Entschädigung: 13 °C und Sonne. Schön. Schönes Wetter, schöne Strecke, schöner Kuchen (hinterher). Meine Laufzeit war eine Minute langsamer als im Vorjahr, was völlig ok war – so mitten im Marathon-Training. Ein sehr schöner Lauf, der dauerhaft den Einzug in den Pfälzer Laufkalender finden sollte.

Römerlauf Eisenberg
Rumms! Das war ein dickes Ding. 25 km Berg und Tal, 630 Höhenmeter mit langen Steigungen, kurzen Steigungen, steilen Abstiegen und maximal einem Kilometer wirklich flach. Für uns „Fast-Flachländler“ ein harter Lauf. Aber: es hat gnadenlos Spaß gemacht! Ich hoffe, dass auch dieser Lauf bestehen bleibt.

Trollinger-Marathon – once again
Er naht mit Riesenschritten. Die Vorbereitung war ganz ok, wenngleich meine km-Umfänge nicht ganz so umfangreich waren, wie ich das gerne hätte. Arbeitsstress, Terminkollissionen, drei Urlaubs-Tage in Berlin (eine sehr spannende Stadt), sonstige „Baustellen“ – da leidet die Vorbereitung. Die „langen“ waren so „la-la“, fürs mitlaufen und ankommen sollte es reichen.
Es ist zu befürchten, dass es wieder schrecklich warm werden wird – „beim Trollinger isch’s immer warm!“ bestätigte uns eine Helferin vor zwei Jahren – und dann ist eh’ nix mit Tempo. Im Moment bin ich noch recht entspannt deswegen, aber das wird sich ändern. Ich hab’ gelesen, dass es einen 4:30 Std.-Zugläufer geben soll. Das wäre doch ein gutes Tempo auf dieser Strecke. …

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Das Salz in der Suppe …?

Lange Läufe – das Salz in der Suppe der Marathonvorbereitung.

An sich schon eine Herausforderung, die Umfänge auf 30 und mehr Kilometer zu steigern. 3 bis 4 Stunden langsames Laufen – das ist viel Zeit. Was könnte man da alles erledigen?

Eine Begleitung (oft eine ganze Gruppe) bei solchen Läufen ist eine Erleichterung. Man ist nicht alleine, hat Unterhaltung, Unterstützung wenn’s schwierig wird und auch jemanden, der im Notfall Hilfe leisten kann. Das Tempo ist langsam genug für Gespräche, viel „Geschnatter“, oft aber läuft man einfach stumm nebeneinander her (vor allem zu früher Stunde).

Die Vorlieben sind auch hier verschieden. Manche wollen oder können nicht alleine laufen, andere suchen die Einsamkeit. Ich manchmal auch.

Lange Solo-Läufe sind eine Aufgabe, der ich mich bewusst und gerne stelle. Solche Läufe werden mit dem Kopf gelaufen. Die mentale Vorbereitung ist unverzichtbar. Man muss sich bewusst damit auseinandersetzen (noch viel mehr beim Marathon) und wenn die Länge des Laufes mal „gespeichert“ ist, wird kaum der Fall eintreten, dass man nach 20 Kilometern ans aufhören denkt (von gravierenden körperlichen Beschwerden mal abgesehen). Das langsame, gleichmäßige Tempo beruhigt, trotz körperlicher Betätigung fühlt man sich leicht. Der Geist entspannt und irgendwann beginnen die Gedanken zu fliegen. Man denkt über dies und jenes nach, wälzt Probleme, sucht (und findet) Lösungen. Der Kopf ist weit weg, die Füße laufen einfach. Sie kennen den Weg, festgetackert im Unterbewusstsein. Man läuft, man schwebt – Kilometer für Kilometer in fast identischem Tempo – alles fließt …

Irgendwann werden die Beine schwerer, das Laufen erfordert wieder Aufmerksamkeit. Müde – es wird anstrengend. Der Tacho nähert sich der 30 km-Marke. Wirklich noch diesen Hügel hoch? Die Beine stöhnen aber der Kopf sagt: „Yes – we can“. We can – was denn sonst?  „In der Ruhe liegt die Kraft“. Das Zen des Laufens?

33 km alleine mit mir selbst. Kostet viel Körner, macht so müde, gibt aber auch unendlich viel mentale Kraft. „Du kannst es – du schaffst es – kein Zögern – mutig nach vorne“.

Auch wenn ich weiß, dass wieder schlechtere Tage kommen: Solche Läufe machen viel Schweiß, Anstrengung, Mühsal und auch Rückschläge wett und für solche Momente lohnt sich jede Anstrengung.

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Alles ist gut …

Nein – falsch.
Alles ist BESTENS!

Nach einem erkältungsbedingt holprig-müden Start ins Laufjahr entwickelt es sich geradezu prächtig.
Dazu trägt natürlich der derzeitige Wetterverlauf bei. Bei +10 °C  und Sonnenschein läuft es sich halt deutlich besser (und lieber) als bei -5 °C und feucht-kaltem Nebelwetter. Meine „Winter-Schnee-Schuhe“ waren gerade 4 mal im Einsatz. Auch wenn es heute nochmal einen kleinen Wintereinbruch gab, tut das der „Frühlingslaune“ keinen Abbruch.

Läuferisch bin ich voll im (Trainings)-Plan, der „Trollinger“ winkt schon aus der Ferne, gestern wurde der erste 30er für dieses Jahr absolviert und auch einige vorsichtige Tempoläufe sind prima gelaufen. Weiter so bitte.

Vor dem Trollinger stehen einige „Events“ auf dem Programm, auf die ich mich extrem freue: Der „halbe“ beim Bienwaldmarathon, wo ich gerne eine gute HM-Zeit probieren würde (aber nicht muss), der zweite „Rockie-Mountain-Lauf“ von Rockenhausen auf den Donnersberg-Gipfel und der Römerlauf in Eisenberg. 25 km Berg und Tal als Härtetest für den Trollinger-Marathon.

Seit Anfang des Jahres habe ich einen (Lauf)-Schützling. Auch das entwickelt sich prächtig. So habe ich zwei zusätzliche langsame Erholungs-Läufe, gerade recht um die müden Beine auszuschütteln …

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Winterlaufserie Rheinzabern 10 km – die 50 Min. knapp verpasst, aber sehr zufrieden mit dem Verlauf.
Na bitte – so langsam gehts auch tempotechnisch wieder vorwärts. Der eine oder andere schnellere Trainingskilometer macht sich doch bezahlt, auch wenn an ein strukturiertes Tempotraining im Moment witterungsbedingt kaum zu denken ist. Dann halt immer mal wieder ein wenig schneller, dort wo es geht. Und „e bissl was geht immer!“

Der Winter hat uns im Griff, wobei ich in den letzten zwei Wochen einige sehr schone Schneeläufe absolvieren konnte. Mutterseelenalleine durch einsame, schneeüberzuckerte Weinberge. Solange es kalt bleibt, ist das bei den derzeit geringen Schneemengen auch kein Problem. Schwierig wird es, wenn’s tagsüber taut und nachts dann wieder gefriert. Das gibt einen sehr problematischen Laufuntergrund! Aber auf frischem Schnee läuft es sich prima – auch ohne spezielle Winterschuhe, Spikes und derlei Schnickschnack. Wobei ich mich durchaus mit dem Gedanken an einen griffigen Winterschuh befasse. Die IceBugs lösen ja wahre Begeisterungsstürme aus …

Die Planungen für nächstes Jahr schreiten fort.

  • der Trollinger im Mai ist so gut wie gebucht und vorher müssen noch einige Schmankerl untergebracht werden:
  • die Winterlaufserie in Rheinzabern wird natürlich durchgelaufen,
  • der Halbmarathon im Bienwald,
  • der zweite „Rockie-Mountain-Lauf“ 13 km auf den Donnersberg
  • und eine Woche später der erste Eisenberger Römerlauf. 25 km Berg und Tal. Ein perfektes Training für den Trollinger-Marathon.

Dazwischen und danach wollen einige (möglichst viele) Ü30er gelaufen werden und so sind die ersten 5 Monate schon ausgebucht. So schnell gehts …

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Brüder, zur Sonne …

Wie sich die allgemeine Wetterlage gerade entwickelt, könnte es duchaus sein, dass wir am Samstag nachmittag nach 8 km angestrengten Bergauflaufens, viel Geschnaufe, mit brennender Beinmuskulatur tatsächlich plötzlich aus dem Nebel auftauchen und im gleissenden Sonnenlicht stehen. Wäre nicht das erste Mal und die Belohnung für den „Sturm“ auf den Kalmit-Gipfel.

Es ist tatsächlich schon wieder soweit. Für mich ist der Kalmit-Lauf das Ende der Saison. Der Beginn der  Winterlaufserie im Dezember zählt schon zum nächsten Jahr. Basta.
Mehr wird da dieses Jahr auch nicht mehr kommen. Den ursprünglich geplanten Nikolauslauf über 21,1 km werde ich mir schenken. Für einen HM auf Zeit bin ich derzeit nicht fit genug. Muss ja auch nicht sein.

Aber zurück zur Kalmit. Der Abschluss des pfälzischen Berglauf-Pokals, 500 Höhenmeter. Bergauf, bergauf und bergauf, kaum Erholung unterwegs – und trotzdem sind die jeweiligen Sieger nach einer knappen halben Stunde auf dem Gipfel und kommen uns „Normalläufern“ schon wieder entgegen, während wir uns noch nach oben kämpfen. Aber schön ist es doch immer wieder! Den Bus nach unten haben wir noch nie benutzt. Locker hinunter getrabt, ergeben Hin- und Rückweg immerhin 16 km – da kann der längere Sonntagslauf ruhig ausfallen.

Ein halber geht immer …

Ein geflügeltes Wort während unserer letzten Marathonvorbereitung. So langsam komme ich wieder in die Richtung, wenngleich mich der bergige 21 km-Trainingslauf am letzten Sonntag an die Grenzen gebracht hat. Fast 20 °C in der Sonne – ungewohnt, ungewöhlich zu dieser Jahreszeit. Die letzten 1,5 km waren fast ziviel. Aber es wird …

Langsam werden auch vorsichtige Plalnungen für nächstes Jahr in Angriff genommen. 2 Marathons sollen es sein – mindestens! Nach diesem – in jeder Hinsicht – mäßigen Laufjahr will ich es doch noch mal wissen. Ein erster Fixpunkt hat sich schon herauskristalisiert: für den Trollinger-Marathon im Mai habe ich mich als Mitläufer, Coach, Hase, Bremser, Gut-Zusprecher, Anfeurer und Getränkereicher verpflichten lassen, da sich eine Laufkollegin zum runden Geburtstag einen „begleiteten Marathon“ gewünscht hat. Mach’ ich doch gerne. Mit dem Lauf habe ich ohnehin noch eine Rechnung offen …

Für den Herbst bieten sich einige Optionen. Pfälzerwald-Marathon, aber auch Münster würde ich gerne nochmal in Angriff nehmen. Der Frankfurter steht auch ganz oben auf der Liste.
Vielleicht wird’s ja ein früher und ein spätererer Marathon im Herbst. Aber bis dahin ist noch lange – was soll man jetzt schon soweit nach vorne planen. Mal sehen, wie das Jahr so verläuft. Packen wirs an …

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Frostig

Zuerst dachte ich ja, unser Thermometer wäre kaputt. Da stand so ein kleiner Strich vor der Zahl. Nachdem aber die Katze nach einem kurzen „Kopf-nach-draußen-stecken“ wieder direkt umdrehte und sich an der Heizung zusamenkuschelte, dämmerte mir, dass wohl heute der „Tag der langen Hosen gekommen“ war.

Hmmmm – mag’ ich garnicht. Vor nicht allzulanger Zeit (zumindest kann ich mich noch daran erinnern) lief ich noch kurzbehost und ganzkurzbehemdet schweißtriefend durch die Gegend und jetzt waren da draußen plötzlich Minus-Grade.

Also dann – lange Hose und die etwas dickere Jacke sowie Wintermütze und Handschuhe fühlten sich an wie tiefster Winter, waren aber halt nötig. Der Lauf selbst war wunderbar. Gute, klare Luft, lockere Beine und angenehmes Tempo.

Heute, Sonntag, sollte der erste Kalmit-Trainingslauf stattfinden. Der ultimative vorderpfälzer Berglauf steht in vier Wochen auf dem Programm und ein wenig Übung macht bekanntlich den Meister.

Leider war mein Auto anderer Meinung, wollte nicht anspringen und zwang mich, Plan B zu aktivieren. Aber: was war noch gleich Plan B? Hmmmm …

Also: einfach los. Statt Bergtraining ein Hügellauf – immer der Nase nach, mal sehen, wo das hinführt. Es führte kreuz und quer durch die Landschaft – jeden möglichen Wein“berg“ mitgenommen, wechselndes Tempo und wettertechnisch „mit allem“. Nur nicht so kalt wie gestern. So reichten die „Wadenfreien“ und eine leichte Regenjacke zum Wohlfühlen. Knapp über 21 km – da sollen die 14 am nächsten Sonntag in Frankfurt kein Problem sein.

52,37 km Wochenkilometer.

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Unterschiede

Wie sehr sich das Laufen doch von Tag zu Tag unterscheiden kann …

Am Dienstag: 10 Kilometer. Müde, schleppend, lustlos. Berg? Neee – bloß nicht.
Am Donnerstag: 11 Kilometer, davon die Hälfte stramm den Berg hoch. Locker, flockig, lustig, entspannt.

Wie gut, dass nicht jeder Tag gleich ist – wäre doch langweilig.
Aber solche Lauftage wie gestern dürfte es ruhig öfter geben!

Ich arbeite daran …

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